Mittwoch, 20. November 2013

*wien* karlsbader oblaten

Die Karlsbader Oblaten haben ihren Namen vom Kurort der "high society" der k.u.k. Monarchie und wurden 1912 in Karlsbad gegründet.
Rasch hatte sie mit Spezialproduktion bei dem dortigen sehr Anspruchsvollen Publikum großen Erfolg.
Sehr bald wollte auch die Gesellschaft in der Hauptstadt der Donaumonarchie nicht mehr auf die "Böhmischen Knabbereien" verzichten. So nahmen die Firmengründer in einer kleinen Bäckerei am Naschmarkt die Produktion auf. natürlich "streng nach dem Karlsbader Erfolgsrezept".
Dieses Lokal am Naschmarkt. genauer gesagt Vis a Vis davon auf der Rechten Wienzeile 25-27, ist auch heute noch die Anlaufstelle für viele Feinschmecker.
Dei der Produktion wird das Qualitätsprinzip wie seit eh und je hoch gehalten: Die originale, fein abgestimmte Rezeptur, die Verwendung ausgesuchter Zutaten, Teigstückchen für Teigstückchen in den traditionellen Maschinen händisch gebacken.
Jedes einzelne Stück erhält durch die händische Fertigung einen eigenen unverwechselbaren Charakter.

Karlsbader Oblaten
Rechte Wiesele 25-27
www.karlsbader-oblaten.at





*salzburg* begehrte weckerl

Die Stiftsbäckerei St. Peter steht für mehr als 700 Jahre Bäckerhandwerk im Zentrum der Salzburger Altstadt. Dabei steht die Erzeugung von Schwarzbrot mit Natursauerteig und holzbefeuertem Ofen bis heute im Mittelpunkt.
Das Mehl kommt aus der Stifts- und Salzachmühle, das Holz aus den Wäldern des Stifts St. Peter, die Energie aus dem Almkanal, alte Gewölbe, die nicht Museum sind. Verkaufslokal und Backstube sind eins.
Man kann davon ausgehen, dass die Mönche von St. Peter von der Gründung des Klosters an Brot gebacken haben. Einen wesentlichen Meilenstein stellt jedoch das Jahr 1160 dar: Ab dann wurde durch den Stollen im Mönchsberg Wasser aus der Almkanal geleitet und somit der Betrieb eines Mühlrades und die Vermahlung von Getreide möglich. Damit kann der Beginn der Stiftsmühle und -bäckerei neben dem Friedhof von St. Peter festgesetzt werden. 
Besonders am Samstag ist das Brot schon oft ausverkauft. TIPP: Gourmet-Spar führt auch die ein oder andere Sorte aus der Stiftsbäckerei.

Stiftsbäckerei St. Peter
Kapitelplatz 8
5020 Salzburg
Mo-Fr 7:00 - 17:00 Uhr
Mi geschlossenSa 7:00 - 13:00
Frisches Brot: Mo-Di ab ca. 8:30, Do-Sa ab ca. 7:30
http://members.aon.at/stiftsbaeckerei/html/








Montag, 2. September 2013

*wien* jeweils bei zuna-kratky

Wirklich etwas unscheinbar, aber umso charmanter ist das Atelier der Goldschmiedin Barbara Zuna-Kratky mit nur zwei Räumen. Eine Massanfertigung dauert nur ein paar Tage und darf sogar vor Ort noch abgeändert werden. Tolle Sachen zu einem tollen Preis. Es werden auch Kurse angeboten. Grosses Like. (**Achtung** Teil der STANDARD Fashion Tour)

Barbara Zuna-Kratky
Schottenfeldgasse 73/4
1070 Wien
www.zunakratky.at







*gumpoldskirchen* wetterschiessen

Die Wetterschiesshütte ist wohl neben dem Wetterschutzschirm eine der schrägsten Erfindungen, welche man so gar nicht in den Weingärten vermuten würde:

Um 1900 wurden in Gumpoldskirchner Gebirge zwölf Wetterschiesshütten aufgestellt. Sie hatten im Inneren eine böllerartige Vorrichtung, in der Schiesspulver gezündet werden konnte. Der dabei entstehende Explosionsdruck entwich durch einen mächtigen Schalltrichter. Man meinte dies bewirke die vorzeitige Entladung von Gewitter-und Hagelwolken.

Der Wetterschutzschirm, sollte den Gewitterwolken Elektrizität entziehen.

Wanderweg durch die Weinberge hinter dem Schloss Gumpoldskirchen






*payerbach* looshaus

Seit einer kleinen Ewigkeit wollte ich ins Looshaus in Payerbach am Kreuzberg. Um genau zu sein, seit ich es in einer Hotelbibel als einziges sehenswertes Hotel in Österreich gelistet gesehen habe. Übernachtet haben wir leider nicht, aber gegessen haben wir. Das Essen, die Aussicht und das Bier waren toll. Das nächste Mal werde ich ein Zimmer nehmen.


Hotel Restaurant Looshaus
Kreuzberg 60
2650 Payerbach